Kreative Raumhexe.
Meine Vision führt mich
Ich wünsche mir, dass wir uns echt und lebendig in unseren Räumen fühlen – und den Mut haben, sie so zu gestalten, dass sie wirklich zu uns passen.
Ich bin Marcelle. Feinfühlig, intuitiv, kreativ, neugierig, wild und verliebt in Räume. Ich nehme viel wahr, sehe häufig Dinge, die andere übersehen, und habe Freude daran, Zusammenhänge zu entdecken.
Ich liebe es, wenn ein Raum etwas sichtbar macht, das vorher noch nicht da war. Wenn sich eine neue Möglichkeit zeigt, man die Dinge mit anderen Augen sieht und am Ende dieses gute Gefühl entsteht: Ja, so passt es.
Woher ich komme
Ich habe Innenarchitektur studiert und mich direkt danach selbstständig gemacht. Seit über 22 Jahren plane, verändere und erforsche ich Räume – unter anderem für Schöner Wohnen, Film und Fernsehen und gemeinsam mit vielen Menschen in ihren Wohnungen.
Und auch in meiner Zeit als Alltagshelferin habe ich Räume noch einmal ganz anders kennengelernt: Immer mittendrin im echten Leben und nicht nur aus der Perspektive der Planerin.
Heute verbinde ich all diese Erfahrungen mit meinem feinen Gespür für Räume und einem Blick dafür, was sich verändern darf.
Meine Wohnung ist mein Forschungslabor
Hier erforsche ich, was Räume mit mir machen – und was passiert, wenn sie sich mit mir verändern. Denn ich weiß längst nicht immer, was ich brauche. Ich finde es über meinen Raum heraus.
Möbel verrücke ich mitten in der Nacht, wenn ich nicht schlafen kann.
Manchmal wache ich auch samstags auf und streiche mal eben eine Wand. Einfach, weil der Impuls da ist.
Neulich habe ich spontan unseren Küchentisch ins Wohnzimmer geholt. Ich wollte schon immer einen freistehenden Tisch haben, an dem wir alle zusammensitzen können.
Dafür musste kurzerhand ein Teil des Sofas in die Küche umziehen. 🙂 Und siehe da: Es fühlte sich super an. Mein Sohn und mein Mann haben regelmäßig das Küchensofa in Beschlag genommen und ich nutzte den großen Tisch auch zum Arbeiten.
Zwei Wochen später habe ich den Tausch trotzdem wieder rückgängig gemacht. Wir hatten unser großes Kuschelsofa vermisst und der Alltag hatte gezeigt, was uns wirklich gut tut.
Mein persönlichstes Experiment
Manchmal braucht es Mut, den eigenen Bedürfnissen wirklich zu folgen.
2024 habe ich mir in unserer gemeinsamen Wohnung nach 13 Jahren einen eigenen Raum erobert. Mein Mann und ich haben seitdem kein gemeinsames Schlafzimmer mehr.
Das war für mich ein großer Schritt. Und gleichzeitig erstaunlich einfach, als ich irgendwann wusste: Das brauche ich.
Viele Wege, ein Raum
Ich habe ziemlich lange ausprobiert, wie ich meinen eigenen Raum eigentlich nutzen möchte. Dabei habe ich mich von einigen zu engen Vorstellungen verabschiedet: z.B. dass ich einen festen Arbeitsplatz brauche, dass mein Kleiderschrank unbedingt am Feng-Shui-Platz stehen muss oder dass räumliche Trennung uns als Paar auseinanderbringt.
Mein Raum durfte dabei ziemlich viele Versionen durchlaufen:
Und heute?
Heute fühlt es sich richtig gut an.
Ich weiß inzwischen, dass mein Raum keinem Konzept XY entsprechen muss. Ich darf spüren, was ich brauche – und meinen Raum immer wieder daran anpassen.
Meine Fachkenntnis gibt mir dabei nicht die eine richtige Lösung. Sie gibt mir die Freiheit, selbst zu entscheiden, was für mich richtig ist.
Ich habe in diesem Prozess etwas über mich gelernt, das mir vorher noch nicht bewusst war.
Der eigene Raum brauchte auch meine Erlaubnis.
Das ist für mich Forschung
Ich mache etwas sichtbar und spüre, was es mit mir macht. Ich muss nicht vorher wissen, ob eine Idee richtig ist. Ich kann sie ausprobieren und mich in meinem Raum beobachten.
Mit dieser Haltung schaue ich auch auf deinen Raum.
Komm, wir schauen mal, was möglich ist.










